Swiss Tchoukball

Swiss Tchoukball hat seine Delegiertenversammlung 2026 abgehalten

Eine Woche zuvor waren die Vereine eingeladen worden, an einem Tag der Zusammenarbeit teilzunehmen.Foto : Benjamin Favre

Die Delegiertenversammlung von Swiss Tchoukball fand am 2. Oktober 2026 online statt. Dabei wurden unter anderem zwei neue Vereine aufgenommen, der Athletenrat neu besetzt und zwei neue Mitglieder in den Exekutivausschuss gewählt.

Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ von Swiss Tchoukball und setzt sich aus den Mitgliedsvereinen und dem Athletenrat zusammen.

Zwei neue Vereine wurden als passive Mitglieder aufgenommen: der TBC Flamatt und der TBC La Ferrière. Diese Aufnahmen zeugen vom Willen von Swiss Tchoukball, die Entwicklung neuer Vereine zu fördern und das Tchoukball-Netzwerk im ganzen Land zu stärken.

Der Vorstand wurde durch Alexandre Dubois und Gaël Sieber ergänzt, die beide einstimmig gewählt wurden. einstimmig gewählt wurden. Gaël kehrt nach einem Jahr Abwesenheit in den Vorstand zurück, in dem er sich insbesondere auf die Organisation der Europameisterschaften in der Schweiz konzentriert hat. Auch für Alexandre ist es eine Rückkehr, da er bereits von 2017 bis 2019 Mitglied des Vorstands war.

Die Delegiertenversammlung führte ausserdem die Wahl des Athletenrats durch. Er setzt sich aus fünf bis neun Athleten aus dem Spitzensport oder dem Breitensport zusammen. Die Delegiertenversammlung wählte somit Alexandra Araujo, Samuel Gonçalves, Amin Ladimi, Romane Tanner und Samuel Zufferey. Der Athletenrat ernennt eine Vertreterin oder einen Vertreter, die bzw. der zu Sitzungen des Exekutivkomitees eingeladen werden kann und während der Vereinskonferenz ein Antragsrecht sowie an der Generalversammlung. Diese Person kann somit die Interessen der Athleten vertreten und direkt zu den Entscheidungen des Verbandes beitragen.

Vier Anträge wurden der Delegiertenversammlung vorgelegt.

Der erste betraf die Anpassung der Statuten an die inklusive Sprache im Anschluss an die Ausarbeitung von Leitlinien für eine inklusive Kommunikation. Zu den wesentlichen Änderungen gehört die Umbenennung der Delegiertenversammlung in Generalversammlung sowie der Präsidentenkonferenz in die Clubkonferenz.

Der zweite Antrag zielte darauf ab, den Beirat aufzulösen, der seit seiner Einführung im Jahr 2012 so gut wie nie hinzugezogen wurde. Tatsächlich hat Swiss Tchoukball einen Krisenstab eingerichtet und kann zudem Swiss Olympic hinzuziehen, was der Vorstand als völlig ausreichend erachtet.

Der dritte Antrag betraf die Aufhebung des Reglements für den Juniorenbereich, das nicht mehr der der Realität entspricht und deren wichtigste Elemente nun in andere Referenzdokumente integriert sind.

Schliesslich zielte der vierte und letzte Antrag darauf ab, die Statuten so zu ändern, dassdie die Kumulierung der Stimmrechte für den Vertreter des Athletenrats an der Delegiertenversammlung zu verhindern. Genauer gesagt wurde vorgeschlagen, dass die Vertreterin des Athletenrats kein aktives Mitglied vertreten darf, um & Interessenkonflikte zu vermeiden. Diese vier Anträge wurden mehrheitlich angenommen.

Die Delegiertenversammlung wies zudem auf die Existenz des Standards der Schweizer Sportbranche hin, der die Erwartungen in Bezug auf gute Governance,  & Ethik und Inklusion für Sportorganisationen festlegt. Als Gegenleistung für die öffentliche und private Unterstützung, von der die Vereine profitieren, sind diese aufgefordert, diese Grundsätze einzuhalten und umzusetzen.

Schliesslich sei noch erwähnt, dass der Tätigkeitsbericht 2025–2026, die Jahresrechnung 2025–2026 und das Budget 2026–2027 alle genehmigt wurden.

Swiss Tchoukball bedankt sich bei allen Teilnehmenden der Delegiertenversammlung und wünscht den Vereinen, Schiedsrichtern, Trainerinnen und Athleten eine erfolgreiche Saison.